UV-C-Luftdesinfektion
Freitag, 19. Februar 2021

UV-C-Luftdesinfektion

Ultraviolettes Licht im UV-C-Bereich macht Krankheitserreger sämtlicher Arten unschädlich – im Wasser, auf Oberflächen und in der Luft. Diese wissenschaftliche Erkenntnis findet bereits seit Jahrzehnten praktische Anwendung in der Trinkwasseraufbereitung. Seit der globalen Verbreitung des Covid-19-Virus hat das Problem nun aber neue Dimensionen angenommen, was sowohl die Nachfrage nach Möglichkeiten zur UV-C-Luftdesinfektion als auch die Entwicklung neuer Geräte angekurbelt hat. So hat der renommierte Hersteller Signify zwei Philips UV-C Produkte präsentiert, die UV-C-Luftdesinfektion alltagstauglich machen. Auf dieser Seite erklären Ihnen die Spezialisten die Funktionsweise dieser Geräte und die Sicherheitsmassnahmen, die Sie bei der Installation und im Betrieb einhalten müssen.

Wozu wird UV-C-Strahlung eingesetzt?

Die Übertragung von Coronaviren geschieht zu einem wesentlichen Teil mittels Aerosolen, die Viren enthalten und sich in Innenräumen in der Luft ansammeln. Ein Problem ist das überall, wo Menschen kommen und gehen: in Läden, Schulen, Wartezimmern, Sitzungsräumen und Gastronomiebetrieben. Die Atemluft einer kranken Person reicht, dass sich zahlreiche andere anstecken.

Bringen Sie UV-C-Desinfektionslampen im für Menschen unzugänglichen, oberen Bereich eines Raumes an, dann sorgen diese für eine kontinuierliche Desinfektion der Luft: Bewegen sich Aerosole durch den bestrahlten Bereich, dann werden darin enthaltene Viren aller Art abgetötet, denn die UV-C-Strahlen zerstören ihre DNA. Gemäss diversen Studien wird durch eine dauerhafte Bestrahlung der Luft eine Desinfektionseffizienz von 99% erreicht.

Obwohl UV-C-Strahlung auch für den Menschen schädlich sein kann, ist es gefahrlos möglich, dass sich Personen in Räumen aufhalten, in denen UV-C-Luftdesinfektionsgeräte in Betrieb sind. Auf dem Bild links sehen Sie, wie das ultraviolette Licht nur den obersten Bereich eines Raums bestrahlt, ohne dass Personen darunter dadurch beeinträchtigt werden. Dennoch: Die Risiken bei einer unsachgemässen Installation wären erheblich. Aus diesem Grund liefert Ihnen Alltron die Philips-UV-C-Desinfektionsgeräte erst dann, wenn Sie eine Online-Schulung absolviert und die Prüfung bestanden haben.

Eine schematische Darstellung der Funktionsweise von UV-C-Luftdesinfektionsgeräten finden Sie im PDF von Signify

Welche Sicherheitsvorkehrungen sind zu treffen?

UV-C-Strahlung ist hochfrequentes UV-Licht, das auch menschliche Zellen schädigen kann: Die Haut zeigt sonnenbrandartige Reaktionen, und der direkte Blick in eine UV-C-Lampe ist für die Augen gefährlicher, als in die Sonne zu schauen. Letztlich passiert mit den menschlichen Zellen dasselbe wie mit den Viren – ihre Proteine werden zerstört. Im Umgang mit UV-C-Desinfektionsgeräten ist deshalb äusserste Vorsicht geboten.

Wünschen Sie ein Beratungsgespräch, dann zögern Sie nicht und nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Das Modell SM345C ist für die Deckenmontage optimiert und in Räumen mittlerer Höhe praktisch universell einsetzbar. Die Unterkante des weniger als 20 cm hohen Gerätes sollte sich auf mindestens 2,3 Metern Höhe befinden; die Anzahl der benötigten Geräte hängt von der Grösse und der Anzahl der Besucher der Räumlichkeiten ab. Die Geräte desinfizieren die oberste Luftschicht, indem sie den Bereich auf Gerätehöhe und darüber mit UV-C-Licht bestrahlen.

Das Schwestermodell WL345W hat grundsätzlich dieselben Qualitäten. Je nachdem kann aber eine Wandmontage von Vorteil sein – in diesem Fall ist dieses Gerät das richtige für Sie. Verbaut ist hier eine stärkere UV-C-Lichtquelle mit 25 W Leistung, während das Modell SM345C mit vier 9-W-Lampen in alle Richtungen strahlt. Von Vorteil bei niedriger Deckenhöhe ist die mit nur 14 cm noch etwas geringere Höhe des Wandmontage-Gerätes.

Sind die UV-C-Luftdesinfektionsgeräte von Philips korrekt installiert und eingestellt, dann gewährleisten sie nicht nur eine wirksame Desinfektion der Luft, sondern ebenso den risikofreien Aufenthalt von Personen im Raum – auch über längere Zeit hinweg. Ein Einsatz ist also nicht nur für Kunden und Gäste, sondern auch für Mitarbeiter, Lehrpersonen oder Schüler unbedenklich.