Schick mit Trisa
Montag, 22. Februar 2021

Schick mit Trisa

Schick mit Trisa

Mit nassen Haaren aus dem Haus und Gefahr laufen, dass sie Pullover, Jacke und Schal volltropfen? Nein, danke. Im Winter geht's für mich nur mit trockenen Haaren raus. Der ideale Zeitpunkt also, um den neuen Föhn von Trisa zu testen. Kommt der Ultra Ionic Pro mit meinen dicken Haaren klar?

«Der Trisa Ultra Ionic Pro Haarföhn trocknet mit seinem bürstenlosen Hochgeschwindigkeitsmotor Ihre Haare besonders schnell. Zudem sorgt die «ION Water»-Funktion für glänzendes Haar und reduziert die statische Aufladung der Haare. Ihnen stehen 12 Modi für ein individuelles Styling zur Verfügung.»

Das verspricht die Artikelbeschreibung, aber hält sie ihr Versprechen tatsächlich? Dem wollte ich natürlich auf den Grund gehen, da meine Haare – vor allem jetzt im Winter – in alle Richtungen schauen, kreuz und quer also vom Kopf wegwollen. Sie sind meist trocken (da habe ich auch etwas entdeckt: Pflegespray Oliven-Öl), eher glanzlos und chrüselig. Und durch die Mütze oder das Stirnband gleich auch noch statisch aufgeladen. Wer hätte also die besseren Voraussetzungen, um diesen Föhn zu testen?

Technisches Wissen

Nicht nur meine Haare sollen dank der neuen Technologie des Trisa-Föhns besser aussehen, sondern gleich noch zweimal so schnell trocken sein – das kommt mir als Föhn-Muffel natürlich gleich doppelt entgegen. Zudem kann so auch etwas Elektrizität/Strom eingespart werden. In der Theorie soll das folgendermassen funktionieren:

1. Der edle Föhn soll negativ geladene Elektronen erzeugen, diese verbinden sich dann in der Luft wiederum mit Sauerstoffmolekülen und werden so zu negativ geladenen Ionen. Genau diese Ionen sollen beim Föhnen verhindern, dass die Haare statisch aufgeladen werden und machen das Haar glänzend und geschmeidig.
2. Weiter wird das Haar dadurch geschützt, dass der Föhn einen intelligenten Temperatursensor besitzt. Während des Trocknes misst der Sensor die Lufttemperatur in Echtzeit und übermittelt die Informationen an den Control Chip. Die Temperatur wird dadurch kontrolliert und die Haare werden durchs Föhnen nicht (zusätzlich) geschädigt.
3. Zum Schluss werden ebenfalls negativ geladene Wasserionen mittels kaltem Luftstrom zur Haaroberfläche transportiert und dadurch die Feuchtigkeit auf der Kopfhaut und den Haaren ausgeglichen. Ungeliebter Spliss – bei langen Haaren ein riesen Ärgernis – soll so vermindert werden.

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1, 2 oder 3: Der Trisa Ultra Ionic Pro vereint alle drei Technologien (Quelle: Trisa Electronics).

Ermöglicht wird das Ganze durch den neuen, bürstenlosen Hochgeschwindigkeits-Turbofan-Motor. Ich könnte Euch hier jetzt noch die Zahlen aufschreiben (Effizienzsteigerung 30%, 17 Blätter, 18 L/S Luftstrom), aber eigentlich kann ich mir darunter wirklich Nichts vorstellen – vielleicht geht es Euch da ja anders. Der eigentliche Vorteil liegt vor allem im patentierten Motor, welcher den Luftstrom konzentriert und ihn direkt zur Haarwurzel transportiert. Dadurch trocknet das Haar in kürzerer Zeit, ohne dass die Temperatur erhöht werden muss.

Ein weiteres Plus: der Stylingmodus (ja, das reimt sich unbeabsichtigt). Tatsächlich wird in diesem Modus abwechselnd kalte und warme Luft aus dem Föhn geblasen, um die Haare toll in Form zu bringen. Hilfreich sind da dann auch noch die drei mitgelieferten Aufsätze, welche dank der eingebauten Magnetli ganz leicht aufgesetzt, entfernt und gedreht werden können.

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Heiss, ice, Baby: Der Föhn weiss, was es braucht (Quelle: Trisa Electronics).

1 Test + 1 Vergleich

Zunächst möchte ich den schicken Ultra Ionic Pro testen. Schafft er «[d]er Widerspenstigen [Haare] Zähmung»?

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Startposition: Natürliches Antischuppenshampoo, natürliche Haarpflege und der Ultra Ionic Pro.

Gewaschen und gepflegt werden meine Haare ganz «normal» – aktuell mit einem Antischuppenshampoo und ab und zu einem Pflegespray als Ergänzung aus der Naturkosmetikabteilung. Ich mags gern ganz einfach, ohne weiteren Schnickschnack mit Aufbaukuren, Masken oder diversen Theorien wie die Haare doch noch lockiger oder glatter werden könnten. Am liebsten soll alles möglichst funktional sein – leider auch das Föhnen. Beim Coiffure hasse ich es regelrecht, wenn ich mit einer «Föhnfrisur» rauskomme und es so total aufgeblasen aussieht und ich mich gar nicht mehr wie ich fühle.

Das selbe Vorgehen praktiziere ich Dihei auch: Haare mit dem Handtuch frottieren und dann offen oder im Dutt trocknen lassen. Eine Bürste sehen meine Haare im Schnitt knapp ein bis zwei Mal die Woche. Auch zum Föhnen nehme ich lieber rasch meine Hände als Kamm. Zack, zack. Und so sind auch meine Haare mit dem Ultra Ionic Pro nach knappen sechs Minuten trocken, fühlen sich «sidefin» und glatt an. Sogar einen Tag später sehen meine Haare noch ziemlich glatt aus. Ein ähnliches Resultat erhalte ich eigentlich nur mit dem Glätteisen; ja, auch das verwende ich praktisch Null mal im Jahr.

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Ich hatte sichtlich meinen Spass beim Test und Freude am Resultat.

Alter vor Innovation oder umgekehrt?

Im Vergleich zu meinem eigenen, alten Trisa-Föhn, den ich – ich geb's ja zu – aufgrund seines Vintage-Designs damals gekauft habe, fällt gleich als erstes auf, dass der neue von den bisherigen Föhn-Figuren abweicht. Er wirkt gedrungen, aber robust und wertig. Diese oberflächliche Einschätzung bestätigt sich dann gleich beim In-die-Hand-nehmen: Der Vor-vor-vor-...-gänger ist zwar leichter, jedoch auch ganz anders ausbalanciert. Was natürlich durch die Form bedingt ist. Gewichtmässig heisst das: 514g alt, 731g neu.

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Ultra Ionic Pro gegen VintageDry: Wer gewinnt?

Der Farbe bin ich beim Testmuster treu geblieben: rot. So rot wie das Trisa-Electronics- oder BRACK.CH-Logo. Nicht nur die Farbe verbindet unsere beiden Unternehmen, sondern auch die lokale Nähe. 2017 durfte ich die Fabrikhallen von innen und die Zahnbürsteli-Produktion sehen (hier geht's zum Beitrag).

Zurück zum Vintage-Modell-Test-Föhnen: Was war sonst noch anders? Nicht nur das Gewicht oder? Natürlich nicht. Neben der Handhabung und den zusätzlichen Funktionen war ich mit dem Ultra Ionic Pro auch noch doppelt so schnell fertig mit meinen dicken Haaren. Mit seinem Vorgänger hingegen dauerte es geschlagene 12 Minuten. Das Resultat? Damit war ich auch nicht unbedingt zufrieden: Haare in alle Richtungen – als ob ich die Kugel im Technorama angefasst hätte. Des Weiteren wiesen meine Haare netterweise viel mehr Knoten auf und ich musste dann doch zur Bürste greifen...

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Es dauert und dauert: Mit dem Vorgänger sind die Haare erst nach einer knappen Viertelstunde trocken.

Ein weiterer Pluspunkt des Ionic Ultra Pro: die Funktionen. Während meine Haare und Hände total heiss wurden, als ich mit der Vintage-Version meine Haare trocknete, war es beim neuen Modell sehr viel angenehmer. Hätte ich den direkten Vergleich nicht gehabt, wäre mir das vermutlich gar nicht so aufgefallen.

Wenn Ihr die beiden rechten Fotos vergleicht, könnt ihr den Unterschied sehr gut erkennen – bei beiden Testläufen wurden die Haare nicht nachträglich noch gekämmt oder bearbeitet. Was meint Ihr? Besser mit dem Vintage-Modell oder mit dem Ionic Ultra Pro? Entscheidet selbst oder noch besser: Probiert es gleich aus.

Guets Föhne!

Take-offs aus dem Föhn-Shooting mit dem Trisa Ultra Ionic Pro:

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Sicherheitshinweise

• Gerät nie in Wasser/andere Flüssigkeiten tauchen. Kurzschlussgefahr!
• Sollte das Gerät ins Wasser fallen, vor dem Herausnehmen Netzstecker ziehen. Das Gerät muss vor dem nächsten Einsatz von einer Fachkraft überprüft werden.
• Nie in der Nähe von Wasser (Badewannen, Waschbecken etc.) benutzen. Nicht Regen/Feuchtigkeit aussetzen. Gerät nur mit trockenen Händen benutzen!

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